Labs

Cada año tiene lugar un laboratorio en torno a un tema central. Estos laboratorios son planeados a largo plazo conjuntamente en la red-thealit y realizados bajo la dirección de una o varias teoréticas y curadoras quienes elaboran y dirigen los programas. La mayoría de las veces se realizan symposios, exposiciones, acciones, series cinematográficas y publicaciones.

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DEBATE! Performing antagonisms

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Programm Flyer zum Download
Concept

Debates are often cited as proud witnesses to our democratic order: parliamentary and political debates, classic scientific debates right up to debates in television and on talk shows, online panels and in chat rooms... Debates exist within the context of politics and media, but you can already find them in schools and kindergartens, as a means of learning self expression and fair decision making.
We hold debates, we don’t perform them. However, the debate itself as well as those engaged in them are always performing, even putting on a show. Which means: debates are performative tryouts, marking shifts within a culture of speech acts, for all persons involved. These acts stand for the enactment of certain positions, for making a show of arguments and for the show-casing of eligibilities.
What relationship exist between enactment, engagement and show, between the act as such and the art and techniques of debating? These are the research objects of the thealit Lab DEBATE!

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Order // Structure

„’Most people […] see order in everything’“ (1)

"„… an analysis […] is structural if (and only if) it can present content as a model.” (2)

Social order is kept under control and protected by keepers of order. Order is proclaimed in written form. In the case of violation, the script (usually) contains a list of sanctions that can be enforced in the occasion of violation. Orders are written down, and in consequence are generally seen as a way of understanding the world. Order structures societies. On the other hand, structures clarify conditions that are less precise. They, as well, mirror processes and habits, responsibilities and advantages as well as disadvantages within societies. However, they are not codified within the law and are not openly regulated by an apparatus pertaining to the state or other entities. The essence of order can be seen in its being fixed, its obviousness. Structures, on the other hand, may be assumed, they seem to contain a leeway for understanding and enforcement. There are those who would see this the other way around: orders allow for a leeway of understanding and debate, while structures are unconscious and indestructible.

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DOCUMENTATION

DIGITALE PLATTFORM
Aufgrund drastischer Kürzungen der öffentlichen Förderung des thealit war die Umsetzung des Ausstellungsteil im alten Finanzamt leider nicht möglich. Um dennoch einen gemeinsamen Präsentationsrahmen für diese Beiträge zu ermöglichen, wurde eine DIGITALE PLATTFORM erstellt.

RADIOBEITRÄGE JETZT ONLINE
Die audiobeiträge (des Radioprogramms) stehen online zum hören bereit.

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Was ist ein Schutzraum? Ein Rückzugsort, an dem man sich vor Katastrophen in Sicherheit bringen kann. Ein individuell oder kollektiv eingenommener Raum, den vielfältige Gewaltformen nötig machen. Denkweisen, Artikulations-formen (z.B. künstlerische) und Ansichten (z.B. politische) können ebenfalls Schutz benötigen, aber auch bieten. Virtuelle Welten und digitale Räume ermöglichen Schutz, scheinen aber die Mechanismen von materiellen Schutzräumen teilweise zu invertieren. Schutzräume können überlebens-notwendig sein. Sie funktionieren als exklusive Räume, in die man sich zurückziehen kann, als diffuse Sphären, in denen Einzelne nicht mehr identifizierbar sind und auch als Gewebe von mehr oder weniger intimen Beziehungen.

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quite queer, das kann Mehreres heißen. Ziemlich queer, oder: über die Maßen queer ... im Understatement. queer: ein einstiges Schimpfwort, das taktisch zum Konzept und Kampfbegriff gewendet wurde und Radikalität, Diversität und Perversität gegenüber einer heterosexuellen Norm bezeichnet. Queer macht nur ganz oder gar nicht Sinn, wenn es sich Anerkennung seiner Eigenart gibt, quite queer übertreibt hierbei. Was geschieht, wenn sich Feminismus und queere Strategien bestandsaufnehmend und analytisch treffen? Riskant wie Freundschaft, die eine Diskussion wagt und Techniken des Eingreifens vergleichend testet. Das quite queer lab ist mit einer host und guest Struktur aufgebaut: Die hosts sind thealits Einladung gefolgt, jeweils einen oder mehrere guests einzuladen. Hosts und guests nehmen Bezug aufeinander und sind im Programm miteinander/nacheinander platziert.

Programm zum Download

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Verrat muss furchtlos vor möglicher Rache sein und große Geheimnisse lieben, weil sie am schönsten und kunstvollsten verraten werden können. Wenn aber nun keine mehr verfügbar, nämlich schon verraten sind? Eine Mediengesellschaft des aufgespeicherten – lässigen oder listigen – Verrats ahmt die gesetzlichen Auskunftspflichten, Überwachungen, Evaluationszwänge nach. Uns bleibt nur mehr, in letzter Anstrengung der verbrecherischen Tugend, den Verrat um seiner selbst willen zu begehen! Es heißt den Wahnsinn, die extreme Gewalt eines Verrats, das Schöpferische zu wählen! Kalkuliert ist der schwindende Mut in einer kapitalistischen Ordnung, die alltäglichen, unterwürfigen Verrat an sich selbst zur Pflicht gemacht hat wie ‚Loyalität’ in jedem beliebigen Abhängigkeitsverhältnis. Darum wagt es! Werdet maßlos! Verratet euch! Nicht die kleinen Fehler denunziert, sondern den eigenen Verrat verratet!

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www.thealit.de/lab/streik_academy/

Huelga es detener lo insoportable. Puede servir como imposición de mejoras, remitir a alternativas o como acción simbólica, atraer la atención pública. La huelga depende de una organización colectiva o como mínimo de publicidad si es que se hace huelga "solo". Puede ser parte de una estrategia organizada como poderoso gesto de amenaza o surgir "salvaje" a través de un autopoder, independientemente de instituciones. Por cierto, también es trabajo llegar a ser una mujer (otra a la que conocidamente se ha nacido). Pero ¿qué pasa si uno es empresario de sí mismo? La huelga (en sí misma) también es trabajo...

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www.thealit.de/lab/prototypisieren/

Eine erste Ausführung, der Inbegriff von etwas, das man sich vorstellt, ein Normalmaß, ein Testverfahren: das alles können Prototypen sein. Der Wortgeschichte folgend (gr. proto: vor), versteht man unter Prototypen oft "Vor-Bilder" oder "Vorlagen", auch die so genannten besten Beispiele. Prototypisieren kann als das Verfahren bezeichnet werden, das vor der Serienfertigung, also "vor dem Produkt" liegt, aber auch - und das ist thealits Anliegen - "vor der Theorie", "vor dem (Kunst)Werk". Prototypen sind eben auch Kunstwerk, Produkt und Theorie. Diese Möglichkeiten werden in einer Messe ausgestellt und gehandelt.

Publikation

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www.thealit.de/lab/donotexist/

Is it possible to speak of the non-existence of what is labelled "Europe", "Woman" or "Digital Medium" and does this open up a new perspective in thinking and behaviour? The project do not exist ... is designed to examine his concept and experiment with it. The idea of a lacking, incomplete or imperfect existence of the three notions, conjectures or realities has already been undertaken in different ways by media and cultural studies, historical and political sciences as well as by psychoanalysis, gender studies and media art: however, the attempt has not yet been made to bring these different concepts together and into confrontation with each other. Our challenge is to perform this in full recognition of a female perspective, allowing the querying of the non-existence of woman from a female point of view.

Publikation

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www.thealit.de/lab/kooky/

Wie lassen Bilder, Filme, Texte, Kunstwerke und Aktionen eine Reaktion auf die alltägliche Spirale der Absurditäten erkennen? Kritische Strategien richten sich nicht mehr 'gegen' etwas sondern scheinen 'abgedreht' in ihrer Art, Bekanntes im neuen Kontext zu wiederholen, bis das Ergebnis verrückt erscheint – übertreiben, spiralig..hysterisch, durchgedreht, sich immerfort selbst übertreffend....

Publikation

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www.thealit.de/lab/virtualminds/

Agenten, Spione, Romanfiguren, Traumgeschöpfe, Zombies, juristische Personen, Avatare und Bots sind Grenzgänger in einem virtuellen wie auch realen Setting. Der Kongress entwickelt prozesshaft ein Aktionsfeld, das virtuellen Geistern und natürlichen Personen gleichermaßen erlaubt, sich zu begegnen, zu kommunizieren und sich zu vergleichen.
Mit Ausstellung und Symposium

Publikation

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www.thealit.de/lab/eingreifen/

Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen untersuchen in Ausstellung und Symposium wie Modelle das denkbare strukturieren, wenn sie nur ansteckend genug sind. Denn Modelle sollen erklären oder entwerfen – streng genommen tun sie stets beides und halten so ihre User zum Narren.

Publikation

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www.thealit.de/lab/cyberfeminism/cyber.html

Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen präsentieren eine cyberfeministische Vision, eine Arbeit, die ihren Bezug zum Cyberfeminismus reflektiert oder eine Kritik am Cyberfeminismus. 'technics of cyber feminism' mode = message' begreift sich als Teil eines Netzwerks aus Veranstaltungen und Kooperationen.
Mit Symposium

Publikation

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www.thealit.de/lab/hand/

Die Hand bildet den Kreuzungspunkt natur- und kulturwissenschaftlicher Modelle. Ihre Bilder und Bewegungen bestimmen unterschiedliche Schnittflächen von symbolischen Gesten, Handlungen und Arbeit, Berührungen, Schmuck, Körpersprache ...
Mit Filmen, Ausstellung und Symposium

Publikation

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www.thealit.de/lab/serialitaet/

Das theaLit-Laboratorium ging der Serialität als Produktionsbedingung von Kunst, Literatur, Architektur, Film, Video und Musik nach und diskutierte die Figuren der Linearität und des Netzes in verschiedenen Veranstaltungsreihen (Ausstellung, Symposium, Filmprogramm, Konzert).
Mit Filmen, Ausstellung und Symposium

Publikation

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www.thealit.de/lab/tischsitten/starttisch.htm

Die Tischsitte wird so zum Ausgangspunkt für Aktionen, Vorträge, Performances von Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, die sich sowohl mit dem "Akt des Essens" selbst als auch mit Ordnungen und Gesetzen bei Tisch als Schauplatz und Funktionsträger beschäftigen.
Mit Aktionen, Performances und Symposium

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www.thealit.de/lab/LIFE/labor.htm

Vom 4.10 bis zum 2.11.97 veranstaltete das Frauenkulturhaus thealit an verschiedenen Orten in Bremen eine Reihe von Performances, Präsentationen, Filmen, Vorträgen und Diskussionen. Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen stellten Arbeiten zum "Künstlichen Leben" vor: zu Viren und Frauen, Medizin und Kannibalen, Tatoos und virtuellen Körpern, Frankenstein und dem Marionettentheater.
Mit Aktionen, Performances und Symposium

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www.thealit.de/lab/fernerkundung/ferne.htm

Von wo aus lässt sich die Ferne also erkunden: Von hier oder dort, von nah oder fern? Eine Antwort würde immer eine Unterscheidung von Innen und Außen voraussetzen, einen traditionsreichen Dualismus, den die Fernerkundung möglicherweise schon in die Ferne vertrieben hat. Bringt nicht die Fernerkundung selbst die Frage zum Verschwinden, wenn die Fernerkundlerin immer hier und dort zugleich ist?
Mit Ausstellungen, Filmen und Symposium

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www.thealit.de/lab/ausdruck/ausdruck.htm

Es geht um den Ausdruck, der sich auf dem Feld der Theorie zur Darstellung eines Dazwischen, eines Übergangs anbietet. Auf der Schwelle zur Darstellung tritt stets ein Ausdruck hinzu und übernimmt die Führung, wenn es auch traditionell so scheinen mag, als stellte sich der äußerliche Ausdruck bescheiden in den Dienst eines unabhängigen Innen: eines Gedachten.
Mit Ausstellung, Filmen und Symposium

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www.thealit.de/lab/maschinen/maschine.htm

Vermittlungsmaschinen sind auch Buch und Schrift. Aber wie tun sie das? Wie funktionieren unsere traditionellen Kulturtechniken? Künstliche Führungen schlagen Funken aus dem Papier. Die Maschine thealit wirft Blicke auf Frauen und Medien.
Mit Lesungen, Vorträgen, Aktionen und Ausstellungen

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www.thealit.de/lab/konzeptart/konzeptart.html

Solange Kunst eigentlich nicht selbst ist, nur als etwas ist, als Bezug auf einen bestimmten Rahmen, hat ihre Vermittlung immer noch kein Selbst, sondern steht im Dienst, um zu zeigen, dass Kunst schon vorm Zeigen gewesen ist. Kunst ist künstliche Voraussetzung für Führungen: leere, aber produktive Stellen. Sie produzieren Kunst, insofern sich kein Werk ohne seine Darstellung sehen lassen kann. Kunst kommt von künstlich.
Mit Vorträgen, Führungen, Filmen, Aktionen und Ausstellungen