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Working Group on Endings


Die Working Group on Endings (Astor Roth, Charlotte Perka, Jakob Karpus, Ruxin Liu) ist eine temporäre Konstellation, die aus einem gemeinsamen Reflexionsprozess über das Beenden hervorgeht: über das Ende von Projekten, in die sie involviert sind, darüber, wie (das Arbeiten) danach weitergehen kann  und über das transformierende Potenzial eines bewussten Abschlusses.

Recapitulating the End: How to end collectives well?

Workshop

Freitag 16. Januar 2026, 17:00-19:00 Uhr
Samstag 17. Januar 2026, 11:00-14:00 Uhr


Wie können wir Kollektive zu einem verantwortungsvollen und achtsamen Ende führen? An zwei Workshoptagen sind die Teilnehmenden eingeladen, gemeinsam über Geschichten von Kollektiv-Auflösungen nachzudenken und Enden als wichtige Momente des Wissens und der gegenseitigen Care anzuerkennen.

Unserer Erfahrung nach ist Burnout – der aus kapitalistischen Sozial- und Arbeitsstrukturen resultiert – einer der Hauptgründe dafür, dass Menschen nicht die Zeit und Energie haben, kollektive Arbeit angemessen zu beenden. Stattdessen kommt es oft zu einem plötzlichen Bruch, bei dem Menschen einfach aussteigen. Das veranlasst uns, die ambivalente Beziehung zwischen Scheitern und Enden zu untersuchen. Es lädt uns auch dazu ein, alternative Wege zum Beenden kollektiver Arbeit zu üben, den Care-Gedanken in den Vordergrund stellen und Raum für Trauer schaffen. Indem wir Raum schaffen, um Geschichten über Auflösungen zu teilen und anzuhören – indem wir das Ende rekapitulieren –, erkennen wir Enden als Träger von Wissen für die Zukunft an.




Die Workshops finden im Arbeitszimmer thealit statt (St. Jürgen-Str. 157/159) und stehen allen Interessierten offen. Je nach Bedarf können sie auf Englisch und Deutsch stattfinden.

Zum Anmelden und mit Fragen bitte an Charlotte Perka von der Working Groups on Endings 
wenden: cs.perka@posteo.de

Kurzentschlossene sind ebenfalls herzlich willkommen!

Bild: Kaja Meyer