Ursula Biemann

arbeitet als Künstlerin und Kuratorin zu Themen der Migration, Mobilität, Technologie und Geschlecht.
In einer Reihe von Video Essays und mehreren Büchern
"Been there and back to nowhere" (2000),
"Geografie und die Politik der Mobilität" (2003),
"Stuff it – the video essay in the digital age (2003),
"B-Zone" (2005);
"The Maghreb Connection" (2006)-
untersucht sie die Gender Dimension von Migrationsarbeit vom Schmuggel an der Spanisch-Marokkanischen Grenze bis zur globalen Sexindustrie.
Ihre experimentellen Videos werden auf internationalen Kunstausstellungen und Festivals gezeigt und richten sich an unterschiedliche Publika in und ausserhalb des Kunstkontexts.
Biemann vertritt eine forschungsorientierte Kunstpraxis in Projekten wie die "Black Sea Files" über die Kaspische Ölgeografie (Kunstwerke Berlin, 2005) und "The Maghreb Connection" zu Mobilitätssystemen in Nordafrika (Kairo, 2006). Das neueste Videoessay “X-Mission” (2008) ist eine Analyse palästinensischer Flüchtlingscamps als Ausnahmeerscheinungen.
Sie unterrichtet an der Kunsthochschule in Genf und forscht am Institut für Theorie an der HGK Zürich.

Weblink: www.geobodies.org


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