Sabine Falk

Sabine Falk ist bildende Künstlerin. Sie beschäftigt sich mit der Konditionierung des täglichen Lebens durch Architektur. Ihre "Störarchitekturen" sollen die in der Architektur symbolisierten Machtverhältnisse direkt adressieren. Ausserdem sind sie als Denkräume für utopische Umentwürfe konzipiert.

Häufig sitzen die provisorischen baulichen Eingriffe wie Parasiten in oder an ihrem Wirt. Diese mobile skulpturale Strategie ist schon einmal Wirklichkeit geworden. Auf die Umsetzung im Maßstab 1:1 zielen die Entwürfe der Künstlerin jedenfalls ab, wenn sie in fotografische Abbildungen von der Stadt ihre Umbauten buchstäblich hineinkonstruiert.

Sabine Falk lebt und arbeitet in Hamburg. Hier hat sie auch an der Kunsthochschule in den 90ern studiert, unterstützt durch ein Stipendium der Friedrich-Ebert-Stiftung. 1997 war sie während ihres Studiums für ein Jahr in Los Angeles, wo sie u.a. als art fabricator mitbaute an einer Skulptur von Jeff Koons. 2002/03 war die Künstlerin beteiligt an der Ausstellung "Be Creative! – Der kreative Imperativ", die im Museum für Gestaltung in Zürich und in der Galerie der HGB Leipzig stattfand. Ein DAAD-Stipendium führte Sabine Falk 2003/04 nach New York. 2006 folgte eine Teilnahme an der 15.Paris Biennale. Seit Sommer 2007 gehört sie der Hamburger Redaktion von The Thing an.


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