Christine Fuchs

hristine Fuchs ist Juristin mit ergänzender künstlerischer und kunstwissenschaftlicher Ausbildung.

In ihrer Dissertation "Avantgarde und Erweiterter Kunstbegriff" plädierte sie für eine Erweiterung des Kunstbegriffs, damit auch konzeptuelle Arbeiten wie die Ready-Mades von Marcel Duchamp oder Werke der Appropriation Art im urheberrechlichen Sinne schützbar sind. Dafür forderte sie, individuelle Kunstbegriffe und (Fundamental)Konzeptionen der Werke in die rechtliche Beurteilung mit einzubeziehen.
Exemplarisch an den Arbeiten von Elaine Sturtevant vermittelt sie die von ihr vorgeschlagene Vorgehensweise einer veränderten Beurteilung.

Während sich Juristen ihrer Position gegenüber nach wie vor distanziert oder kritisch zeigen, finden ihre Vorschläge bei Philosophen beispielsweise mehr und mehr Beachtung.

Ihr Kunst-Blog-Beitrag ist die gekürzte Fassung eines Vortrages anlässlich der Tagung Copyright & Art, die vom 17. bis 20. Mai 2005 am Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld stattfand (siehe auch Gastbeitrag von Eberhard Ortland).
Sie arbeitet beim Arbeitskreis für gemeinsame Kulturarbeit bayerischer Städte in Ingolstadt. 
--A.F.


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